Ich verkaufe meinen Garten in Hannover

Freitag, April 12th, 2013 1 Kommentar

Werte Leser

mal etwas in eigener Sache.

So ein Kleingarten ist etwas feines. Ein Refugium der Ruhe und idealer Rückzugsort vom Stress des Alltags.

Leider lebe ich mittlerweile eine ganze Ecke weiter weg und habe nicht mehr die nötige Zeit um mich um dieses kleine Schmuckstück richtig zu kümmern. Das ist sehr schade.

Deswegen habe ich mich entschlossen den Garten zu veräußern.

Der Garten befindet sich in der Kleingartenkolonie List e.V. am Lister Bad in Hannover
Koordinaten:
Breite: 52.40794726   Länge: 9.7489728  Höhe: 41m
Adresse in der Kolonie ist Thielenkamp 2 und ist ca. 530 m² gross.

Um näheres über den Garten zu erfahren, einen Termin zur Besichtigung ab zu machen
UND natürlich auch etwas über meine preisliche Vorstellung
kontaktiert mich bitte unter der Telefonnummer oder der email die im Impressum zu finden ist.

Jetzt gibts natürlich auch noch was für die Augen (weitere Bilder, auch größer per mail)

Sicht in den Garten

sichtindengarten

Teich

teich

Gartenweg 2

gartenweg1

Gartenweg 1

gartenweg2

Kirschbaum

kirschbaum

 

 

 

 

Gerätehäuschen

schuppen

Gartenlaube

 

laube

 

Hells Angels Hannover lösen sich auf

Donnerstag, Juni 28th, 2012 Kein Kommentar

Spiegel online Artikel 28.06.2012
Hells Angels Hannover lösen sich auf

Hm, soll ich das jetzt gut finden?
Interessant waren die diversen Aktionen der Sicherheitsbehörden in den letzten Jahren gegen die “OK der Motorrad Rocker” verschiedenster Couleur.
Da wurden aus Kleinigkeiten Elefanten konstruiert um unter fadenscheinigen Gründen Wohnungen und Rockerclubs zu filzen und nebenbei harmlose Hunde zu erschiessen und kleine Kinder zu Tode zu erschrecken.
Alles im Rahmen der nationalen Sicherheit natürlich.
Nein Engel sind die Angels, Bandidos und wie sie alle heissen sicher nicht. Aber bisher erstreckten sich deren Aktionen meist im internen Kreis. Meinungsverschiedenheiten wurden im kleinen Rahmen geregelt.
Übergreifenden Schaden hat meistens die jeweilige Ordnungsmacht verursacht.
Es ist schon interessant zu beobachten wie vehement hier gegen “quasi Kleinkriminelle” (man möge mir hier diesen Ausdruck verzeihen) vorgegangen wird, während anderswo Milliarden ungestraft verschoben werden können.

Ich bin gespannt wie sich das auf die Szene in Hannovers Steintorviertel auswirkt.
Das Machtvakuum wird nicht lange unbesetzt bleiben. Auch wenn unsere ach so kluge Polizei nichts dergleichen bemerken will. Ist ja auch klar. Das was danach Einzug hält möchte ich auch nicht mehr bemerken wollen.
Denn gegen das was da kommt sind die Angels wahre Chorknaben gewesen.

Ich halte es für Unklug von Frank Hanebuth in voreilendem Gehorsam hier so sang und klanglos die Segel zu streichen.
Was man allerdings ihm und auch anderen Chapterpräsidenten vorwerfen muss, das sie ihre Jungs nicht wirklich im Griff hatten.
Ich bin mir sicher das viele Aktionen die in der Vergangenheit gelaufen sind, nicht durch die jeweiligen Präsidenten abgesegnet waren und überhaupt befürwortet wurden.
Und in einer solchen Organisation kann es nicht sein, das die Mitglieder solch ein Eigenleben führen.

Das gibt nur Zanke.
Wie man sieht.

Intoleranz

Mittwoch, November 2nd, 2011 1 Kommentar

Da macht ein französisches Satire Blatt “Charlie Hebdo”
einen netten Artikel zur Wahl in Tunesien und gratuliert
damit der Partei al-Nahda zur gewonnenen Wahl.
Wohl gemerkt es ist ein Satire Blättchen, also man sollte
nicht alles bierernst nehmen.
Erscheinen sollte das Blättchen heute.
Vorab war nur das Titelblatt im Netz zu sehen.

Karikatur zur Tunesien Wahl

Titelseite "Charlie Hebdo"


Hmmmmmmmm war wieder nichts für humorlose Menschen.
Eine nette Darstellung des Propheten mit einer Sprechblase.
“Mit 100 Peitschenhieben solle der bestraft werden der sich darüber
nicht totlacht”
Und prompt gab es auch schon eine hitzige Debatte in Form
eines Molotow-Cocktails in die Räume der Redaktion.
Fazit, Redaktion angebrannt, mehrere Computer defekt und
man müsse wohl in andere Räume umziehen.
Da zeigt sich mal wieder die Humorlosigkeit gewisser Menschen.
Nur mal so als Hinweis:
Im Islam ist die bildliche Darstellung des Propheten verboten.
So weit so recht.
Hier ist diese Religion keine Staatsreligion.
Über die Konsequenz möge der geneigte Leser selbst nachdenken.

Desertifikation

Montag, Dezember 20th, 2010 Kein Kommentar

Desertifikation oder fortschreitende Wüstenbildung bezeichnet die Verschlechterung des Bodens in relativ trockenen (ariden, semiariden und trocken sub-humiden) Gebieten, die durch unterschiedliche Faktoren einschließlich Klimawandel und menschlicher Aktivitäten herbeigeführt wird.[Wikipedia]

Namibia hat sie, Lybien hat sie, Ägypten hat sie auch, Argentinien hat sie, Nevada hat sie besonders und selbst China hat sie. Und wer hätte es gedacht, auch Deutschland hat sie. Allerdings leidet es hier eher an Mangel in den Servicedienstleistungen. (Oder am Sachverstand gewisser Leute)
Die Servicewüste Deutschland.

Eine gute Freundin, der neuen Techniken sehr aufgeschlossen, aber ansonsten doch eher der nutzende Consumer, hat sich vor gut 4 Jahren einen DVD-Festplatten Recorder einer namhaften Firma gekauft.
Das Teil tat auch relativ gut seinen Dienst, bis … Die Aufnahmefunktion auf die Festplatte meldete dieselbe als voll und belegt. Soll bei Festplatten, auch mit 160GB Kapazität, wohl mal vorkommen. Die gute Freundin wollte Platz schaffen und wählte sich durch die Menüs um alte Filme zu löschen.
Welch Überraschung, das Inhaltsverzeichnis der Aufzeichnungen war leer. Keine müde Ratze wahr zu finden. Aufzeichnen wollte das Gerät aber immer noch nicht.
Meine Freundin schaffte das Gerät also zu einem, dem ursprünglichen Lieferaten angeschlossenen, Serviceunternehmen.
In diesem Unternehmen erklärten sie der Kundin, daß es wohl eine Weile dauern würde bis man sich diesem Problem annehmen könne. Viel zu tun, wenig Mitarbeiter, wir kennen diese Aussagen zur Genüge.
Das sei alles kein Problem, erwiederte meine Freundin, da sie eh beschlossen habe, der Eiseskälte in Deutschland für ein paar Wochen zu entfliehen.
Drei Wochen später.
Anruf bei besagtem Serviceunternehmen ob sich denn schon etwas getan habe.
Sie bedauerten es ausserordentlich, aber man sei bei dem Gerät auf tiefgreifende Probleme gestossen und müsse nun auf einen auswärtigen Fachmann zurück greifen.
Meine Freundin harrte der Dinge die da kommen würden.
Einige Zeit später eine Nachricht. Der Fachmann habe das Gerät untersucht. “So einen Fehler hätte man bisher noch nicht gehabt.” Anbei war ein Kostenvoranschlag. Austausch der Festplatte und Aufspielen neuer Systemsoftware. Kostenpunkt 170 Euro. Und für die Untersuchung stellte man weitere 30 Euro in Rechnung.
Meine Freundin nahms und wollte sich die ganze Sache überlegen. Zumal ein Angebot eines größeren Discounters über ein neueres Gerät dieser Klasse, für knapp 20 Euro mehr als die Reparaturkosten, in den nächsten Tagen in Aussicht stand.
Nun begab es sich, daß ich kürzlich mit meiner Freundin zusammentraf und sie mir ihr Leid bezüglich des dahin geschiedenen Recorders klagte. Und, mit einem Augenaufschlag, ich kenne mich doch mit Technik aus, ob ich denn nochmal einen Blick auf den Verblichenen werfen wolle.
Nun, muss ich zugeben, bin ich in technischen Dingen zwar durchaus begabt und baue auch Computer selber, aber von Consumerelektronik habe ich bisher immer erfolgreich die Finger gelassen.
Aber wer kann der liebevoll vorgetragenen Bitte einer guten Freundin widerstehen.
Diverses Rüstzeug unter dem Arm schlug ich dort auf und schaute mir das corpus delicti genauer an.
Halt der übliche Inhalt. Diverse hochintergrierte Bauteile, die in dem grossen Gehäuse etwas verloren wirkten, ein DVD Laufwerk und eine Festplatte welche in jedem normalen Computer verbaut waren.
Die Platte war schnell ausgebaut und an den Laptop angeschlossen. Ich habe zwar keine Inhalte gesehen aber der Typ und die Größe wurden noch angezeigt. Hier sollte man die Hoffnung nicht allzuschnell fahren lassen.
Gott sei es getrommelt und gepfiffen gibt es das große weite Internet. Und ich war guter Dinge daß der Fehler vielleicht schon anderen Menschen aufgefallen war.
Nun ja leider war dem nicht so. Aber… ich fand einen interessanten Artikel über eben selbiges Gerät der sich zwar um etwas gänzlich anderes handelte, mich aber zumindest in punkto Festplatte doch weiter brachte.
Das Gerät konnte Festplatten eigenständig formatieren. Da die vormals gespeicherten Inhalte eh verloren waren, konnte es nur besser werden.
Gesagt getan, der Recorder rödelte eine kurze Weile vor sich hin, bekam einen Schluckauf und bootete neu.
Und wer sagt es. Der Recorder erinnerte sich wieder an seine ursprüngliche Aufgabe, nämlich Filme aufzuzeichnen und diese sogar wieder heraus zu geben.
Eitel Freude machte sich breit ob der gesparten Euros. Und im Anschluss eine wilde Wut über die kolossale Inkompetenz gewisser “Fachleute”.
Alles in allem hatte diese Prozedur inklusive der Internetsuche durch mich “Nichtfachmann” wohl zwei Stunden gedauert. Bei einem sicher angemessenen Stundenlohn von sagen wir mal 25 Euro, wären somit 50 Euro für den Kunden angefallen. Besagte Festplatte gibt es im Internet ausserdem noch für gut 62 Euro (Brutto).
Ein Schelm wer Böses bei dem o.g. Preis denkt.
Ich freute mich ein Gerät der endgültigen Entsorgung entrissen zu haben.
An allen Ecken wird uns vorgeworfen nur eine Konsumergesellschaft zu sein. Allzuschnell altes verbrauchtes gegen Neues einzutauschen.
Ich will nicht wissen wieviele gute und vormals teure Geräte auf diese Weise den Weg alles Endlichen gehen. Nur weil Inkompetenz und überteuerte Reparaturen, in technischen Dingen unerfahrenen Bürgern, schon keine Wahl mehr lassen als neu zu kaufen.
Da ergeht sich unsere Regierung in immer weiter ausufenden Gesetzen und Verordnungen zum elektronischen Abfallproblem. Es wäre ein leichtes der Industrie vorzuschreiben das alle Geräte die von normalen, nicht technisch geschulten, Bürgern bedient werden, ab sofort modular aufgebaut werden.
Des weiteren ist es dem Bürger zu ermöglichen sein Gerät mit standartisierten Prüfmethoden selbst im Laden zu testen. Fehlerhafte Bauteile können vor Ort durch entsprechend vorgehaltene Ersatzteile schnell und günstig ersetzt werden. Und… sogenannte Fachverkäufer habe entsprechende Qualifikationen zu erwerben, damit sie dem Käufer technisch sinnvolle Auskünfte und Hilfestellung anbieten können. Diese Qualifikationen sind in regelmässigen Abständen zu erneuern.
Ok diese Idee stammt nicht von mir. Sie ist geklaut aus dem Roman Ökotopia von Ernest Callenbach. Aber durchaus dazu gedacht, daß ökologisches Bewustsein in keinster Weise einer technologischen Höherentwicklung einer Gesellschaft entgegen steht.
Hier besteht durchaus Wachstumspotential für eine erneuerbare Wirtschaft. Die Industrie täte gut daran, hierüber mal nachzudenken. Denn Recourcen sind endlich, wie wir ja langsam erkennen.
Sicher wird es ein paar arbeitslose “Fachverkäufer” geben. Aber es steht ja jedem frei sich entsprechend zu qualifizieren. Oder in Zukunft nur noch das zu tun was sie vielleicht besser können. Nämlich Fächer einräumen.
Bei entsprechend gekürztem Gehalt natürlich.