Ich verkaufe meinen Garten in Hannover

Freitag, April 12th, 2013 1 Kommentar

Werte Leser

mal etwas in eigener Sache.

So ein Kleingarten ist etwas feines. Ein Refugium der Ruhe und idealer Rückzugsort vom Stress des Alltags.

Leider lebe ich mittlerweile eine ganze Ecke weiter weg und habe nicht mehr die nötige Zeit um mich um dieses kleine Schmuckstück richtig zu kümmern. Das ist sehr schade.

Deswegen habe ich mich entschlossen den Garten zu veräußern.

Der Garten befindet sich in der Kleingartenkolonie List e.V. am Lister Bad in Hannover
Koordinaten:
Breite: 52.40794726   Länge: 9.7489728  Höhe: 41m
Adresse in der Kolonie ist Thielenkamp 2 und ist ca. 530 m² gross.

Um näheres über den Garten zu erfahren, einen Termin zur Besichtigung ab zu machen
UND natürlich auch etwas über meine preisliche Vorstellung
kontaktiert mich bitte unter der Telefonnummer oder der email die im Impressum zu finden ist.

Jetzt gibts natürlich auch noch was für die Augen (weitere Bilder, auch größer per mail)

Sicht in den Garten

sichtindengarten

Teich

teich

Gartenweg 2

gartenweg1

Gartenweg 1

gartenweg2

Kirschbaum

kirschbaum

 

 

 

 

Gerätehäuschen

schuppen

Gartenlaube

 

laube

 

BioSprit reloaded

Dienstag, März 8th, 2011 1 Kommentar

Biosprit-Einführung: Fünf Fakten zum Tank-Zank Spiegel 8.3.2011

Ich habe das Gefühl unsere liebe Regierung hat die letzte Lektion nicht gelernt.
Anders kann ich mir die jetzige Reaktion nicht erklären.
Die Bürger haben doch deutlich gemacht, das es ihnen nicht um die Technik an sich, sondern um das wie diese Technik unters Volk gebracht und um welchen Konsequenzen es für das tägliche Leben bedeutet.
Der Bürger will absolut nicht, das Pflanzen die für andere Menschen Lebensmittel bedeuten, durch das Kraftstoffsystems seines Autos fliesst.
Leider ist das bei unseren Politikern nicht angekommen.
Ich hoffe das sie sich das Zeug morgens ins Müsli rühren müssen um es aus den Tanks zu bekommen.

BioSprit

Sonntag, März 6th, 2011 Kein Kommentar

Ich wollte mich ja hier nicht mehr zu diesem Thema äussern.
Es wird im Internet des Langen und Breiten diskutiert.
Aber eines möchte ich hier noch verbreiten weil ich meine das solche Poesie aufgehoben werden muss, ja unbedingt weiter verbreitet.
es stand im Spiegel-Forum vom Poster Meckerpott
Hier aber in der direkt nach zu lesenden Form:
Maiskönig
Wer tankt noch so spät bei Nacht und Wind
bevor der Preisanstieg Fahrt gewinnt?
„Du Fahrer, was tankst du den E10 nicht,
von dem uns Brüssel so vieles verspricht?
Den E10 mit zehn Prozent Ethanol?
Geprüft: Den verträgt dein Motor wohl.
Und, geiziger Fahrer, siehst du nicht dort:
5 Cent weniger nähm ich dir fort?“
Der Fahrer versucht es (klein ist sein Gehalt),
und tät’ er es nicht, brauchte Brüssel Gewalt.
Mit höh’rem Verbrauch braust er geschwind.
In „Bio“spritfeldern säuselt der Wind.
Ganz voll mit dem E10 ist der Tank.
Bald klopft es, als sei der Motor krank.
„Den Schiet fasse ich nie wieder an.
Der hat meinem Motor ein Leids getan!“
Er erreicht die Werkstatt mit Müh und Not.
„Det kost’ tausend Euro, denn is weeder jot.“

Zu der ganzen Debatte fällt mir nur eine Zeile der
Gruppe Rammstein ein:
“willst du es nie wiedersehen, lass es schwimmen in Benzin”

Atomausstieg

Samstag, Juli 11th, 2009 Kein Kommentar

Spiegel online Artikel vom 11.7.2009

Propheten der Angst

Das Atom
Kein Wort ist in den letzten Jahrzehnten so verteufelt worden.
Oder so unkritisch in den Himmel gehoben.
Wie der Autor beschreibt, sind die Fronten verhärtet.
Woher kommt denn das?
Weil sich wirklich niemand die Mühe gemacht hat zwischen diesen Fronten zu vermitteln.
Die Medien haben in treuer Eintracht polarisiert und manipuliert.
Es wurde lieber Bilder verödeter Landschaften um Chernobyl gezeigt, als mal wirklich darzulegen warum es in diesem Kraftwerk zu solch einem verheerenden Unfall gekommen ist.
Und wenn, dann nur als 5 Minuten Beitrag weit jenseits der Prime Time.
Hand aufs Herz, wissen sie wirklich wie ein Atomkraftwerk funktioniert?
Nein das müssen sie ja auch garnicht. Denn sie wissen ja das Atomkraft gefährlich ist.
Und das reicht ihnen zu ihrer Argumentation.
Gleichzeitig geht Vattenfall hin und beschönigt oder verzögert die Information über ihrer
Pannenserie. Anstatt gleich zuzugeben, hallo wir haben Mist gebaut und sorgen dafür das so etwas nicht wieder
vorkommt.
Nicht das es in anderen Industriezweigen auch zu Unfällen kommt. Mit teils wirklichen Umweltschäden.
Jede Technik ist fehlerbehaftet. Aber schaltet man sie deswegen ab?
Im Strassenverkehr sterben jedes Jahr tausende Menschen. Weniger an der Unzulänglichkeit der Technik, denn der Menschen die sie bedienen. Geht jemand hin und fordert ernsthaft das Automobil abzuschaffen und zu Pferd und Wagen zurück zu kehren? Auch da gab es tödliche Unfälle.
Fakt ist nun mal, in Deutschland hat es in der Vergangenheit keine Unfälle in Atomkraftwerken mit umweltschädlichen
Folgen gegeben. Fakt ist auch, Atomkraftwerke in Deutschland gehören zu den best untersuchtesten und überwachten technischen Einrichtungen.
Das führt dazu das der Einbau von nicht erdbebensicheren Dübeln bemängelt wird. Wo es soviele Erdbeben in Deutschland gibt.
(Ja sicher gibts es diese aber das ist nicht das Thema hier) Wir sind in Deutschland und es wurde gefordert, also ist das auch so einzubauen.
Ich kann die Sorgen der Menschen sicher verstehen. Aber, ich kann nicht verstehen, daß sich diese Menschen nur von einer Seite informieren und manipulieren lassen. Das gilt für beide Seiten.
Das führt zu zu solch Grotesken, das Robin Wood keine eigenen Mitarbeiter zur Besetzung von Schachtanlagen schickt, sondern dafür klettererfahrene Studenten einkauft.
Das führt dazu, das sich Politiker gegenseitig die Schuld in die Schuhe schieben, wer denn nun das mit der Asse verursacht hat und wer da wann und wo nicht aufgepasst hat. Dank dem Föderalismus wars wieder keiner gewesen. Jede Behörde zeigt mit dem nackten Finger auf die andere. Mir fallen viele Namen ein. Und gerade von diesen Menschen hört man heute kein Sterbenswörtchen.
Als letzte Forschungsministerin, in deren Ressort das Forschungs- und Versuchsbergwerk lag, täte gut daran, etwas zu diesem Thema zu sagen. Sie könnte es, denn ihre erneute Benennung steht wohl eh in den Sternen.
Das führt zwangsläufig dazu das dem Bürger das bischen Vertrauen, was er noch in diese Technik hatte, abhanden kommt.
Es führt dazu, das Tonnen von Atommüll in Zwischenlagern oberirdisch wohl bis in alle Ewigkeit herum dümpelt, ohne Aussicht jemals tausend Meter tief in sicheren Gesteinsschichten, abgeschlossen von der Umwelt, verwahrt zu werden.
Daran sollten mal alle diejenigen denken, die immer sagen es würde mit der Atomkraft ein unsägliches Erbe an unsere Nachkommen weiter gegeben. Die gleichen Menschen verhindern mit ihrem ewigen Nein genau damit eine sichere Verwahrung. Und schieben so das Problem von einer Legislaturperiode zur nächsten an unsere nachfolgenden Generationen weiter.
Das Thema Atomüll ist überhaupt eine witzige Sache.
Ich habe mit Leuten gesprochen, die sagten mir warum man denn ausländischen Atommüll nach Deutschland bringe.
Wir wären doch nicht das Atomklo Europas.
Interessant ist nämlich, über die Transporte deutschen Atommülls ins Ausland, nach Frankreich in die dortige Aufbreitungsanlage zum Beispiel, hat niemand berichtet. Erst wie die Transporte wieder zurück gekommen sind wurde ein unglaubliches Medien Spektakel veranstaltet.
Nachdem ich den Menschen erklärte wie es sich mit dem Atommüll und der fehlenden Wiederaufarbeitung in Deutschland verhält, war dieses Argument entkräftet.
Und die Wiederaufarbeitung überhaupt.
Derzeit werden sämtliche abgebrannten Elemente in Castoren in besagten Zwischenlagern untergebracht. Wahrscheinlich für immer und ewig aus dem Materialkreislauf entzogen. Es ist ein kaufmännisches und umweltpolitisches Drama ohne gleichen.
Wertvolle Rohstoffe können nicht wieder in den Kreislauf zurückgeführt werden. Nicht einmal für Atomkraftwerke ausserhalb Deutschlands.
Das kostest Milliarden der Wirtschaft und den Deutschen Staat und somit den Bürger. Gleichzeitig vervielfacht es den doch eines Tages zu entsorgenden Abfall. Es werden ja auch verwertbare Rohstoffe als Abfälle deklariert.
Was wiederum dazu führt, das ein zu errichtendes Endlager ein vielfaches der Kapazität aufweisen muss, als wenn der Abfall vorher sachgerecht aufbereitet worden wäre. Was wieder zu steigenden Kosten führt, die letztendlich der Bürger zu tragen hat.
Und so etwas passiert in Deutschland dem Land der Recycler überhaupt.

Man kann zum Thema Atomkraft stehen wie man will. Aber man darf nicht das Augenmass verlieren.
Und ein ewiges Nein zum Dialog vertagt das Thema nur auf unsere nachfolgenden Generationen.
Wer sich heute nicht bewegt, muss sich wirklich vorhalten lassen, daß ihm seine Kinder und Kindeskinder absolut egal sind.

Pi’aten, Pi’aten

Montag, Juli 6th, 2009 1 Kommentar

Spiegel online Artikel vom 5.7.2009

Piratenpartei will den Bundestag entern

Klaus Stö’tebecke’ ist wohl vielen noch ein Beg’iff. Ve’götte’t, ve’dammt und zum Schluss den Kopf ve’lo’en.

Und wiede’ machen sich welche auf den Weg. Nicht von de’ Küste Somalias, nein das ist wohl doch etwas zu weit.
Diemal kommen sie aus dem hohen No’den. Momentemal da kamen doch die Wikinge’ he’? Und was die gemacht haben, da können
die Angelsachsen noch ein ode’ zwei Liedchen von singen.
Nein diesmal sind es Pi’aten, okay soll halt so sein. Geplünde’t we’den auch keine mit Gold ode’ China’amsch beladenen Schiffe.
Diemal wollen sie uns etwas mitb’ingen.
Unse’e u’eigensten G’und’echte, die stehen zwa’ i’gendwo auf Papie’ gesch’ieben, abe’ von den üb’igen Politike’n de’ letzten 30 Jah’e hat dieses Papie’, obwohl oft d’auf geschwo’en, keine’ wi’klich gesehen.
F’eiheit de’ Meinungsäusse’ung, F’eiheit des Inte’nets (das steht so nicht im G’undgesetz, abe’ klingt gut), eine Neu’egelung des U’hebe”echtes, wi’d langsam mal Zeit und noch ande’e Dinge um die sich Otto No’malhansapilst’inke’ schon seit anbeginn alle’ Zeiten nicht wi’klich inte’essie’t hat. Und deshalb geplünde’t wu’de, von den eigenen Politike’n.
Diese Pi’aten ve’halten sich äusse’st geschickt, b’echen mit alten Zöpfen. Schlabbe’look, komische Kopfbedeckungen und Laptops im Plena’saal.
Manch ein alte’ Politike’ schüttelt sich mit G’ausen.
Abe’ maches plünde’n sie halt doch, die ‘eihen de’ alten Pa’teien. Politikve’d'ossene Kade’, ‘evoluzze’, und sonstige die selbst den Linken zu ‘adikal wa’en.
Ode’… ????
Es gab schon mal ein kleines Pflänzchen in de’ politischen Landschaft. Und wie es sich fü’ kleine Pflänzchen gehö’t, wa’ das ein g’ünes Pflänzchen. Mit klugen Ideen, G’obst’ickpulli t’agende stillende Mütte’ und Väte’ die sich So’ge um die Umwelt in diesem unse’en Ländle machten. Mit ‘adikalen Ideen, wie de’ Abgeo’dneten’otation (von de’ be’eits wäh’end de’ e’sten ‘egie’ungspe’iode schon niemand meh’ etwas wissen wollte). Dem o’ganisie’ten Kampf gegen Atomk’aftwe’ke und ande’e Hochtechnologie. Mit weinen um kleine ‘ehlein und all dem ande’en Zeug. Sie poppten aus dem Boden, übe’all wo sie den ve’dacht hatten, hie’ wü’de es mal wiede’
einem a’men Feldhamste’ an den K’agen gehen.
Es wa’ eine Zeit des Umb’uchs, damals nötig, abe’ schon bald von den etablie’ten Pa’teien aufgesogen und pe’ve’tie’t wiede’ unte’s Volk gespuckt. Wie de’ Punk von den Nobeldesigne’n.
Abe’ nicht kaputt zu k’iegen, wie das Unk’aut in meine’ Einfah’t. S’y heute heisst es ja Wildk’äute’.
Und genauso etablie’t und von de’ Macht besessen wie alle ande’en auch. Wo sich nu’ de’ Hauch eine’ Chance des mit’egie’ens bietet sind sie da.
Tja und jetzt sind es die Pi’aten. Siche’ nötig in eine’ Zeit, in de’ sich eine Mutte’ de’ Nation, nein nicht Inge Meisel, um Dinge kümme’t die ausse’halb ih’e’ Kompetenz liegen. Nu’ nicht wi’klich um ih’e eigenen sieben (wa’en doch sieben ode’) Kinde’. Und und und…
Otto No’malhansapilst’inke’ ve’steht von dem ganzen Ge’affel eh nix.
Sein PC kommt vom Otto Ve’sand ode’ von Aldi und de’ spamed nach wenigen Wochen eh fleissig du’ch die Gegend.
Alle Use’ und Möchtege’nuse’ plaude’n doch eh schon ih’e intimsten Dinge f’ei ins Netz. (Das BKA ‘ühmt sich eine’ Datenbank, die jetzt
üb’igens mit den USA getauscht wi’d, wo solche und ande’e Dinge zu lesen seien. Wohl ehe’ n download alle’ Facebookseiten gemacht)

We’ hat eigentlich schon wiede’ meinen Kaffee ausget’unken.

Also, da schickt sich ein kleines Völkchen an die deutsche Politiklandschaft mal so ‘ichtig umzupflügen. Hoffentlich ökologisch.

Weil,sonst gibts Ä’ge’ mit den G’ünen.
Schauen wi’ mal. Ich denke meine Stimme könnten sie bekommen, bei de’ nächsten Wahl. Wenn sie sich nicht, wie so manche’,  14 tage vo’he’ um Kopf und K’agen ‘eden.
Dann sehen wi’ wie es ist plötzlich mit’egie’en zu dü’fen. Die Segnungen de’ deutschen Pa’lamentspolitik zu geniessen.
Und wann sie anfangen vo’ den Ve’lockungen auf die Knie zu sinken und sich in die ‘eihe de’ Etablie’ten mit einzu’eihen.

Ich bin mal gespannt.
Ach ja und we’ sich imme’ noch da’übe’ wunde’t das hie’ ein gewisse’ Buchstabe fehlt. De’ sollte mal seine alten Aste’ix Bände he’vo’k'amen.
Smile, die haben bishe’ imme’ was auf die Mütze gek’iegt. Ode’ einen Kü’bis an den selbigen.